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Neuer FDP-Ortsverband gegründet

Oschatzer Allgemeine Zeitung vom 15. Februar 2011

Axel Finke aus Seelitz ist Vorsitzender / Stärkere Konzentration auf die Oschatzer Region möglich

Von CHRISTIAN KUNZE

Region Oschatz/Schweta. Neue Wege geht die FDP im Areal des ehemaligen Landkreises Oschatz. Am Freitag wurde im Gasthof in Schweta der neue Ortsverband der Partei ins Leben gerufen. Er trägt den Namen Oschatz-Mügeln und vereint überwiegend Mitglieder aus dem Südraum der Region.

Zum Vorsitzenden des neuen Ortsverbandes wählten die Anwesenden einstimmig den Seelitzer Axel Finke, der auch ins Rennen um das Amt des Bürgermeisters der neuen Stadt Mügeln am 27. März gehen wird (wir berichteten). Sein Stellvertreter ist Gotthard Deuse aus Schweta , Schatzmeister Frank Zimmer aus Mügeln. Die Posten der Beisitzer haben Klaus-Dieter Kresse (ebenfalls Mügeln) und Norman Kunze aus Gastewitz (Gemeinde Naundorf) inne. "Damit haben wir ein ausgeglichenes Verhältnis aus jungen und erfahrenen Kräften", schätzt der Vorsitzende ein. Außerdem seien sie in der Region verwurzelt und mit den Bedürfnissen der Einwohner vertraut.

 

Der neu gegründete Ortsverband Oschatz-Mügeln tritt an die Stelle der beiden vorher existierenden Ortsverbände Mügeln und Torgau-Oschatz. Ziel der Umstrukturierung soll es laut Axel Finke sein, effektiver vor Ort arbeiten zu können. "Die Mügelner Ortsgruppe war zu klein, der Torgau-Oschatzer Verband zu groß, um die lokalen Interessen und Ideen der Bürger rund um den Collm vernünftig vertreten zu können", meint Axel Finke. Der Großteil aller im Verband engagierten Vertreter kommt aus der Region rund um Mügeln. Oschatzer sind wenige darin, weil die Liberalen aus der Döllnitzstadt im Stadtrat und dem Kreistag bereits stark vertreten seien.

Dringlichste Aufgabe der Oschatz-Mügelner sei die Zusammenführung der Aktivitäten der beiden vorher aktiven Verbände. In Torgau hat sich bereits Ende des Jahres ein neuer Ortsverband zusammengefunden.

Außerdem möchte Axel Finke die Mitglieder dazu animieren, noch mehr als bisher praktisch tätig zu werden und wenig aktive Mitstreiter noch mehr als bisher einzubinden. "Lokalpolitik heißt auch Anfassen, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes", beschreibt er und nennt unter anderem Arbeitseinsätze und verstärkte Kooperation mit den Vereinen und gemeinnützigen Institutionen als Ziele des aus der Taufe gehobenen Verbandes.

 

15.02.2011