Rekordergebnisse für Sachsens Freidemokraten
Landtagswahl in Sachsen

Bei der Landtagswahl am Sonntag hat die FDP Sachsen mit 10 Prozent ein Rekordergebnis erzielt. Die Freien Demokraten verzeichneten mit einem Plus von 4,1 Prozentpunkten die stärksten Zuwächse aller Parteien. Im Vergleich zu Landtagswahl 2004 gewann die FDP mehr als 56.200 Stimmen hinzu. Damit fuhr die FDP Sachsen nicht nur erstmals ein zweistelliges Ergebnis ein, sondern verdoppelte auch ihre Sitze im sächsischen Parlament. In der kommenden Legislaturperiode sind die Liberalen nun mit 14 Abgeordneten im Landtag vertreten. Bei den Erststimmen legten die FDP-Kandidaten im Freistaat 4,2 Prozentpunkte zu und erreichten insgesamt 12,3 Prozent.
Besonders stark waren die Wahlkreise Mittleres Erzgebirge und Döbeln: Mit dem Rekordzuwachs von 7,4 Prozentpunkten verdoppelte das Mittlere Erzgebirge sein Ergebnis von 2004 auf 14,8 Prozent und ist nicht nur mit diesem Ergebnis die liberale Hochburg im Freistaat: Hier liegen auch die vier Gemeinden mit dem höchsten Zweitstimmenergebnis für die FDP - Deutschneudorf mit 39,6 Prozent, Seiffen mit 26,3 Prozent, Heidersdorf mit 25,4 Prozent und Pfaffroda mit 18,3 Prozent. Mit 19,2 Prozent holte der Ergebirger und Landtagsabgeordnete Tino Günther außerdem das drittbeste Direktstimmenergebnis - hinter Dieter Käppel mit 21,8 Prozent (Vogtland III) und Rocco Werner mit 25,1 Prozent im Wahlkreis Döbeln; in letzterem erzielte die FDP Sachsen mit 7,1 Punkten den zweitgrößten Zuwachs und mit 13,9 Prozent das zweitbeste Ergebnis unter den Listenstimmen.
Die 14 neu gewählten FDP-Abgeordneten:
Holger Zastrow
Torsten Herbst
Sven Morlok
Kristin Schütz
Tino Günther
Prof. Dr. Andreas Schmalfuß
Dr. Jürgen Martens
Benjamin Karabinski
Nico Tippelt
Anja Jonas
Dr. Hans-Jürgen Schuster
Norbert Bläsner
Isabel Siebert
Mike Hauschild